BESAMUNGSVEREIN NORDSCHWABEN E.V.

OptiBull

Das neue Anpaarungsprogramm

Seit kurzem gibt es ein neu entwickeltes Anpaarungsprogramm mit dem Namen "Optibull", das in Zusammenarbeit vom LKV, der Zucht Data und mehreren Besamungs- und Zuchtorganisationen entwickelt wurde. Hintergrund dieses Programmes ist die Tatsache, dass sich nur wenige Betriebsleiter mit der optimalen Anpaarung ihrer Kühe beschäftigen. Dies hat verschiedenste Gründe. Oftmals fehlt einfach die Zeit, sich in dieser Materie einzuarbeiten. Zudem ist es aufwändig, sich die passenden Bullen für die einzelnen Kühe rauszusuchen, die ideal die Schwächen der einzelnen Kuh ausgleichen. Deswegen verlassen sich viele Betriebsleiter auf ihren Besamungsbeauftragten. Allerdings müssen Eigenbestandsbesamer selbst auswählen, mit welchen Stieren sie ihre Kühe besamen.

Die Praxis zeigt zudem, dass diejenigen Betriebe oftmals die "schöneren" und "besseren" Kühe haben, die sich mit der Auswahl des geeigneten Bullen mehr auseinandersetzen, als Betriebe, die diesem Bereich weniger Beachtung schenken.Das Anpaarungsprogramm "Optibull" ist ein internetbasiertes Programm, bei dem man sich über die LKV-Homepage nach Freischaltung einloggen kann. Es greift auf die LKV-Daten des eigenen Betriebes zu. So sind gleich alle im Bestand befindlichen Tiere in dem Programm enthalten. Dazu hat das Programm gleichzeitig die Informationen über Abstammung und Leistung der Tiere. Dadurch werden automatisch Inzuchtanpaarungen vermieden. Die Besamungsbullen müssen nicht selbst eingetragen und aktualisiert werden, da das Programm über eine Verknüpfung zur Zuchtwertplattform der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, BaZI Rind, verfügt. Somit ist Optibull immer auf dem neusten Stand und aktualisiert sich somit selbst mit jeder Zuchtwertschätzung.

Bei der Stierauswahl kann man zwischen mehreren sogenannten "Stierpoolen" auswählen. Man kann zwischen dem "Stationspool", dem "Zuchtverbandspool" und dem "Bayernpool" wählen. Zusätzlich kann man sich einen eigenen "Betriebspool" anlegen. Des Weiteren kann man Bullen, die man nicht in seiner Herde einsetzen will vom Programm ausschließen genauso wie Wunschbullen zu jeder selbst ausgewählten Kuh "mitrechnen" lassen. Man muss bei dem Programm bei den einzelnen Kühen die jeweiligen Schwächen der Kuh eintragen. Hierbei wird neben den Leistungsmerkmalen vor allem das Exterieur bewertet. Hier wird in drei Kategorien zwischen leichter Mangel, starker Mangel und KO-Kriterium unterschieden. Das Programm rechnet mit diesen Informationen sowie den Informationen über die Abstammung die geeigneten Anpaarungsbullen aus. Hierzu können bis zu 10 verschiedene Bullen vorgeschlagen werden. Maximal 3 Bullen können dann abgespeichert und in einer Liste ausgedruckt werden. Nachdem alle Kühe bewertet wurden und die geeigneten Bullen ausgewählt wurden, kann eine übersichtliche Liste ausgedruckt werden. Mit dieser Liste hat man einen schnellen Überblick, mit welchen Stieren man am besten die jeweilige Kuh besamen sollte. Dies ist eine enorme Arbeitserleichterung, da man sich vor dem Besamen einer Kuh keine Gedanken mehr machen muss, mit welchem Stier man die Kuh am besten besamt.

Auch Betriebe, die sich mit Zucht nicht beschäftigen können mit diesem Programm gezielt besamen. Gerade für diese Betriebe ist das Anpaarungsprogramm Optibull ein hervorragendes Instrument, sich ohne großen Aufwand eine sehr gute Herde aufzubauen, die sowohl in Leistung, Gesundheit und auch Exterieur gut ausgeglichen sein wird. Der Besamungsverein Nordschwaben e.V. und der Zuchtverband Wertingen werden gemeinsam diese Dienstleistung den Betrieben anbieten. Hierzu kommt entweder ein Mitarbeiter von der Besamungsstation Höchstädt oder des Wertin-ger Zuchtverbandes auf ihren Betrieb. 2 – 3 Betriebsbesuche pro Jahr sind dafür vorgesehen. Am zeitintensivsten wird der Erstbesuch sein. Denn da werden die meisten Tiere bewertet und im System aufgenommen. Die Folgebesuche werden wesentlich weniger Zeit in Anspruch nehmen, da im Prinzip fast nur noch die neu hinzugekommenen Jungkühe bewertet werden müssen. Die Kosten für dieses Programm sind bei der Besamungsstation Höchstädt und dem Wertinger Zuchtverband mit den Kosten des LKV Bayerns identisch. Für Betriebe mit weniger als 20 Kühen fällt ein Pauschalbetrag pro Jahr von 140 € netto an. Betriebe ab 20 Kühen haben einen jährlichen Grundbetrag von 100 €. Zusätzlich fällt eine Gebühr von 2,20 € netto pro Kuh und Jahr an. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Besamungsstation Höchstädt unter 09074 9559 - 0, bei Herrn Schwarz vom Zuchtverband Wertingen.

Um Ihren Betrieb für OptiBull freischalten zu lassen, senden Sie folgende Vollmacht an die LKV-Verwaltungsstelle Wertingen, Landrat-Anton-Rauch-Platz 2, 86637 Wertingen oder per Fax an 08272 98738.

Termine

13.12.2018: Workshop: Klauenpflege

25.01.2019: Seminar: Nosoden und Prophylaxe - Möglichkeiten der Homöopathie

07.02.2019: Workshop: Klauenpflege

08.02.2019: Seminar: Enthornung und selektives Trockenstellen

01.04.2019: Seminar: Aufbaukurs "Flexibles Rindertaping"

  • 05.12.2018 um 22:13Eine Tochter des neu Nachkommen geprüften Vererbers VOLLGAS PS 200000 gehörte heute in Wertingen am Markt zur Spitze der Jungkühe. 33l Milch kann diese natürlich hornlose Kuh vorweisen. Sie zeigt die Vorzüge ihres Vaters.
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  • 04.12.2018 um 15:38Neues aus der Zuchtwertschätzung Dezember 2018 https://www.bv-hoechstaedt.de/news/neues-aus-der-zuchtwertschatzung-dezember-2020/
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  • 04.12.2018 um 10:12Latest News der Dezember Zuchtwertschätzung Mit WEITBLICK 860110 freuen wir uns den aktuell höchsten erbfehlerfreien Bullen der Fleckviehzucht präsentieren zu können. Der Wobbler-Sohn mit gGZW 142 besticht weiterhin mit MW 129 und FW 117. Zu den Doppelnutzungseigenschaften fällt der Fitnesszuchtwert von 119, bei hoch positiver Nutzungsdauer (125) und hervorragender Eutergesundheit (121), besonders ins Auge. Dieser Ausnahmebulle entstammt einer sehr Exterieur- und leistungsstarken Kuh, welche in allen Merkmalen überzeugt. Der bereits allseits sehr beliebte Stier HERZPOCHEN 190800 konnte sich nun mit Nachkommen geprüften Vater nochmals um 2 Punkte auf gGZW 140 und um 3 Punkte auf MW 133 steigern. Die Kuhfamilie verspricht mit Muttervater Vanadin absolute Doppelnutzungseigenschaften (FW 122) bei enormer Leistung (+1452 kg) und überragenden Eutern (124). Mit Vollgas startet der Bulle VOLLGAS PS 20000. Der Nachkommen geprüfte Hornlos-Vererber zeigt sein ausgeglichenes Vererbungsprofil mit gGZW 124, MW 119 und FW 115. Der kalbinnengeeignete VOLLGAS lässt mit 115 Fundament und 112 Euter bei optimaler Strichplatzierung (116) keine Wünsche offen. Mit Vollmond PS 862331 (gGZW 131, F2C-Träger) steht sein bester hornloser Sohn bei uns an der Station. Unser höchster Nachkommen geprüfter Neueinsteiger ist WELTASS 186767. Er glänzt mit gGZW 130 bei sehr positiven Inhaltsstoffen und einem fantastischen FW von 128. Seine Töchter zeigen hoch angesetzte, funktonelle Euter und optimal gewinkelte Fundamente. Der neu Nachkommen geprüfte Hutera-Sohn HUMANA 180336 startet mit gGZW und Milchwert 123. Er verbindet Leistungsbereitschaft (+794 kg, +0,03, +0,03) mit einem Fleischwert von 121, was ihn zum absoluten Doppelnutzungsbullen werden lässt. Im Exterieur zeigen sich die großrahmigen Töchter mit auffallend langen Eutern. Wir sind stolz, mit Hermanns 854062 (gGZW 133) den besten Humana-Sohn zu besitzen.
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